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Englert, Prof. Dr. Stefan

Prof. Dr. med. Stefan Englert

Facharzt für Allgemeinmedizin
Prüfer und Gutachter für Akupunktur der Ärztekammer Baden-Württemberg
Dozent für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Akupunktur an den Universitäten Dresden, Ulm und Krems/Österreich
Autor mehrerer Standardlehrbücher zur TCM
Praxisschwerpunkt: Schmerztherapie, Männerheilkunde, streßbedingte Erkrankungen, Burn-out, better-aging

Seminare und Vorträge für Patienten Patientenvortrag: NATURHEILKUNDE TRIFFT SCHULMEDIZIN Möglichkeiten einer ergänzenden Behandlung bei Krebserkrankungen Veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Oberschwabenklinik Ravensburg und Prof. Englert 18. Mai 2010, 19:30 Uhr, Ort: Heiliggeist-Spital Patientenvortrag: Endometriose Veranstaltet von der Endometriose-Selbsthilfegruppe und Prof. Englert 10. Nov. 2009, 19:30 Uhr im Heiliggeist-Spital Ravensburg Patientenvortrag: Möglichkeiten der chinesischen Medizin Veranstaltet von der Volkshochschule RV Referent: Prof. Englert 24. Nov. 2009, 19:30 Uhr im VHS-Ravensburg Seminare für Ärzte Ärztliche Fortbildung für Akupunktur und chinesische Arzneimitteltherapie, zertifiziert von der Landesärztekammer BW finden Sie auf unserer Website: www.tcm-advance.de

www.dr-englert-tcm.de

Panel 1: Kinderwunsch

Kongress: SMS-Kongress 2014 - Chinesische Medizin im klinischen Alltag – Grundlagen, Anwendung & Wissenschaft
120 min, deutsch
Inhalt / abstract
4 Vorträge à 20 Min., Chair: Prof. Dr. C. Thaler

Dr. Stefan Englert
TCM bei Kinderwunsch: Hype oder gesicherte Fertilitätsmedizin?
Seit Jahren erfreut sich der ergänzende Einsatz von Methoden der Chinesischen
Medizin im Rahmen der Kinderwunschtherapie zunehmender
Beliebtheit. Wann und wie lange sollte oder darf eine alleinige Therapie
mit TCM stattfinden? Bei welchen Befundkonstellationen ist zu ART-assistierten
Reproduktionstechniken wie IVF, ICSI, Kryotransfer als begleitende
Maßnahme zu raten?
Wo liegen die Grenzen von Akupunktur und chinesischer Arzneitherapie
– hinsichtlich Wirksamkeit, aber auch möglicher Nebenwirkungen?
Was sollten Therapeuten im Fall einer eingetretenen Schwangerschaft
beachten? Dieser Vortrag bietet zunächst eine Übersicht über den Stand
der aktuellen Datenlage und der Evidenz dieser Studien. Was dürfen wir
daraus schließen? Der Vortrag vermittelt neben praktischen Aspekten
einer Kinderwunschbehandlung mit den Therapiemethoden der TCM
auch Empfehlungen für die Praxis, wann und wie diese nach derzeitigem
Wissenstand am sinnvollsten eingesetzt werden sollten.

Prof. Dr. Christian Thaler, Dr. Yumiko L. von Hasselbach
ART meets TCM – Kasuistiken aus der Kinderwunschbehandlung
Seit der Geburt von Louise Brown (1978) kamen nach Nutzung der assistierten
Fortpflanzung (ART) weltweit über 5 Millionen Kinder zur Welt.
Bei Transfer von zwei gut entwickelten Blastozysten können Schwangerschaftsraten
von etwa 40 % erreicht werden. Probleme bereiten vor allem
Frauen mit verminderter ovarieller Reserve, denn bei diesen finden sich pro
Behandlungszyklus nur wenige und oft aneuploide Oozyten mit nachfolgend
deutlich verminderten Schwangerschaftsraten. Ein weiteres Problemkollektiv
stellen Frauen mit rezidivierendem Implantationsversagen dar,
denn bei ihnen tritt auch nach Transfer von zahlreichen optimal entwicklungsfähigen
Embryonen keine Schwangerschaft ein. In der Chinesischen
Medizin hat die Behandlung von Kinderwunsch eine Jahrtausende lange
Geschichte. Ihre enorme Bedeutung sieht man zum Beispiel im Aufbau von
Sun Simiaos 30-bändiger klinischer Enzyklopädie „Wichtige Rezepturen,
die tausend Goldstücke wert sind“ (Qianjin yaofang) aus der Tang-Dynastie
(7. Jh.). Die Bände 2 bis 4 sind der Gynäkologie und darin das erste Kapitel
dem Kinderwunsch gewidmet! Auch wenn größere randomisierte Studien
hier schwer durchführbar sind und deshalb meist fehlen, weisen umfangreiche
Erfahrungen und viele Einzelbeispiele darauf hin, dass die Chinesische
Medizin gerade in der Vorbereitung und Begleitung von Maßnahmen
der assistierten Fortpflanzung erhebliche Vorteile mit sich bringen kann.
Es scheint daher von großem Wert, beide medizinische Welten in offener
und umsichtiger Weise zu kombinieren. Die fruchtbare Zusammenarbeit
von ART und TCM wird in beispielhaften Kasuistiken dargestellt.

Dr. Annemarie Schweizer-Arau
Reduktion der Beschwerden bei Endometriose-Patientinnen: Ergebnisse einer prospektiven randomisierten Studie
Bei Endometriose, einer der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen,
findet sich endometriumartiges Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle.
Chronische Unterbauchbeschwerden, Dysmenorrhoe, Dyspareunie und
Sterilität stellen die häufigsten klinischen Symptome dar.
Ziel der Studie war es, die Wirksamkeit der systemischen Autoregulationstherapie
(SART) – einer Kombination von Aku-Moxa-Behandlung
und tiefenpsychologischer Psychotherapie – auf die Symptomatik von
Endometriose-Patientinnen zu untersuchen. In unserer prospektiven,
randomisierten, kontrollierten Studie (RCT) nahmen 67 Patientinnen mit
verifizierter Endometriose teil, 83 % litten mehr als 5 Jahre an Schmerzen.
Primärer Zielparameter: Responderanteil = Anzahl der Patientinnen mit
mindestens 50-%-iger Schmerzreduktion. Nach 3 Monaten Therapie
(max. 10 Stunden) betrug der Responderanteil in der Behandlungsgruppe
44 %, aber nur 4 % in der Kontrollgruppe (Chi-Quadrat-Test p<0.001).
Nur die Behandlungsgruppe zeigte zudem eine signifikante Besserung der
Lebensqualität (SF12), des allgemeinen Wohlbefindens (FW7), der Ängstlichkeit
und Depressivität (HADS) und der Arbeitsfähigkeit (Anzahl beeinträchtigter
Arbeitstage). Nach 6 Monaten zeigten die nunmehr ebenfalls
behandelten Patientinnen der Kontrollgruppe vergleichbare signifikante
Verbesserungen der Symptomatik (48 % Responder).
Erste Daten des 2-Jahres-Follow-Ups weisen darauf hin, dass die
Besserungen von Dauer sind.

Dr. Axel Wiebrecht
Gentoxizität chinesischer Arzneidrogen – wie gehen wir in der Schwangerschaft damit um?
Das Thema Mutagenität oder Gentoxizität wird in sonst ausgezeichneten
Standardlehrbüchern der Materia Medica weitestgehend ausgeblendet.
Dabei gibt es nicht erst seit den letzten Jahren eine Fülle von experimentellen
Daten negativer und positiver Art hierzu. Während wir die negativen
Ergebnisse gern zur Kenntnis nehmen, werfen die positiven erhebliche
Fragen auf. Davon sind auch einige Mittel betroffen, die in der Schwangerschaft
einen höheren Stellenwert haben. Gentoxizität und Mutagenität
beinhalten das Risiko einer späteren Krebsentstehung. Dass das keine bloße
Theorie bleiben muss, zeigt eine Studie aus Taiwan, die bei ca. 15 Jahre
alten Kindern eine erhöhte Rate von Gehirntumoren aufzeigte, wenn die
Mütter in der Schwangerschaft Coptidis rhizoma (Huanglian) eingenommen
hatten[1]. Derartige Studien sind jedoch die Ausnahme, die Daten
sind in aller Regel experimenteller Art aus Tier- oder In-vitro-Versuchen.
Diese können nur bedingt auf den Menschen übertragen werden. Dennoch
gilt die Regel: Im Zweifelsfall ist von einem Risiko auszugehen. Der Vortrag
versucht, sich der schwierigen Frage zu stellen, welche Schlussfolgerungen
für die Anwendung wir aus den vorliegenden Daten ableiten.

[1] Chuang CH, Doyle P, Wang JD, et al. Herbal medicines during pregnancy and
childhood cancers. Pharmacoepidemiol Drug Saf 2009;18:1119-20
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Panel 10: DWGTCM

Kongress: SMS-Kongress 2014 - Chinesische Medizin im klinischen Alltag – Grundlagen, Anwendung & Wissenschaft
120 min, deutsch
Inhalt / abstract
3 Vorträge à 40 Min., Chair: Dr. S. Englert

Dr. Stefan Englert
Effektive Behandlungsstrategien bei Insomnie
Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt.
In diesem Vortrag werden die ´best of´-Ansätze aus Akupunktur, Arzneitherapie
und Diätetik vorgestellt. Darüber hinaus wird aufgezeigt, bei
welchem Patiententypus welcher Therapieansatz am erfolgversprechendsten
eingesetzt werden kann. Neben den differenzierten Behandlungsempfehlungen
werden zahlreiche praktische Hinweise für die Arbeit mit
Insomnie-Patienten in der Praxis vermittelt

Dr. Ingolf Hosbach
„TCM-Community“ – wie wir uns selbst abschaffen
Man hat es schon so häufig gehört, wie man es eigentlich nicht mehr
hören möchte: die rasante Entwicklung der Medizin, die Verdoppelung
des medizinischen Wissens alle 5 Jahre, die Heilsversprechen von Medizinprodukte-
Herstellern, Pharma-Unternehmen und Gentechnikern bei
gleichzeitiger Reduktion von Patientenleid auf behebbare Dysfunktionen
bei abnehmender menschlicher Zuwendung. Als Kontrapunkt dieser Entwicklung
sind zunächst die Akupunktur in den 1980er Jahren und später
auch die anderen Therapiegebiete der Chinesischen Medizin angetreten
– mit zunächst überwältigendem Erfolg. Doch den wilden Gründerjahren
folgte spätestens ab 2007 ein zunehmender Gründerkrach, aus dem
eigentlich immer noch kein rechter Ausweg gefunden scheint.
Der Vortrag geht auf Ursachenforschung, analysiert die Systeme
anderer Länder und stellt Vergleiche an. Innerdeutsch wird die TCMCommunity
einer brachial-berufspolitischen Analyse ausgesetzt,
um mit den Zuhörern zusammen neue Wege zu diskutieren, die wir
in Deutschland gehen könnten. Die Einbindung der Zuhörer und die
offene Diskussion soll die sonst berufspolitischen Vorträgen anhaftende
Somnolenz-Gefahr auf ein Minimum reduzieren.

Dr. Gunter Neeb
Die Übersetzung des Yin Yi Tang Ye Jing – ein Happy End nach 3.700 Jahren?
Bislang war das Tang Ye Jing in keiner Fassung in einer westlichen Sprache
zugänglich. Mit Hilfe der DWGTCM-Wissenschaftsförderung wurde das
Werk nun von Prof. Dr. Neeb und Mitarbeitern ins Deutsche übertragen.
Ein 3.700 Jahre währender Wissenschaftskrimi sollte 2012 mit der weltweit
ersten Übersetzung des antiken chinesischen Textes in eine westliche
Sprache seiner Vollendung entgegengehen. Die kostenlose online-Bereitstellung
als Open-Source-Rohtext wird es einer breiteren wissenschaftlichen
Community ermöglichen, sich mit Text und Inhalten auseinanderzusetzen.
Begonnen hat alles ca. 1.600 Jahre v. Chr. mit der blutigen Geburt einer
neuen Dynastie Chinas, der Shang-Dynastie, welche mit dem Aufstieg
eines Sklaven und Kochs zum Staatsminister verbunden war. Diesem
ehemaligen Koch namens Yi (1648-1549 v. Chr.) wird die Schaffung eines
der ersten chinesischen Medizin-Klassiker, dem Tang Ye Jing, zugeschrieben.
Wie es damals üblich war, wurde sein Werk über die nächsten
Jahrhunderte kontinuierlich weiterentwickelt und ergänzt. Während der
Tang-Dynastie ging im 6. Jahrhundert das letzte bekannte Original des
Tang Ye Jing verloren. Bereits im 8. Jahrhundert wurde versucht, diesen
Text und andere grundlegende Werke der Chinesischen Medizin aus noch
vorhandenen Quellen zu rekonstruieren – ein Unterfangen, welches bis
heute nicht abgeschlossen ist. Somit existieren verschiedene rekonstruierte
Fassungen je nach den zugrundeliegenden Quellen.
Der Vortrag wird neben einem kurzen historischen Abriss eine
praxisorientierte Einführung in das Tang Ye Jing für Kliniker jenseits von
sinologischen Grundsatzdebatten beinhalten.
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Hara Diagnose - die japanische Bauchdeckendiagnose

Kongress: 11. Internationaler TCM Kongress: Yangsheng - Prävention - Better Aging
180 min, deutsch
Inhalt / abstract
Die Hara-Diagnose stellt eine Besonderheit der japanischen Akupunktur und Kampo-Medizin dar. Da neben den subjektiven Angaben des Patienten, die beiden objektiven Befund-Quellen Puls- und Zunge ja durchaus einmal widersprüchliche Zeichen aufweisen können, liefert dieses zusätzliche objektive Diagnostik-Tool nicht selten das dritte Standbein und gibt so den Ausschlag für die Diagnosestellung. So bietet die Befundung der Bauchtastung eine deutlich erhöhte Sicherheit und Zuverlässigkeit in der gesamten Diagnosefindung.

Im Praxisteil wird der Ablauf der Untersuchung systematisch vorgeführt und an einzelnen Probanden demonstriert. Dann lernen die Seminarteilnehmer selber die Bauchtastung vorzunehmen. Dokumentations-Schemata werden dazu zur einfachen und zuverlässigen Beschreibung der erhobenen Befunde zur Verfügung gestellt. So gelangen Sie zu einer verlässlichen Gesamtdiagnose des entsprechenden Patientenzustandes.
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Schwangerschaft, Geburt,Wochenbett & Klimakterium – Alles nur Nieren-Yin Mangel Zustände? Effiziente Behandlung dieser häufigen Beschwerde.

Kongress: TCM im Dialog
55 min, deutsch
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Panel 8: Klinik 2

Kongress: SMS-Kongress 2011 - Chinesische Medizin im Alltag
120 min, deutsch
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Funktionskreis Lunge: Immunabwehr, Kommunikation und Vitalität und Therapie der Wandlungsphase Metall

Kongress: 8. Internationaler TCM Kongress
90 min, deutsch
Inhalt / abstract
Der Funktionskreis Lunge dient der Aufnahme des
Lungen-Qi und stellt die Immunabwehr bereit. Erkrankungen in diesem Bereich zählen zu den häufigsten
überhaupt und verlaufen dabei oft blande. Wenn auch
die Therapie dieser zumeist viral bedingten Infektionen nicht sonderlich schwierig erscheint, gibt es eine
Reihe von möglichen Komplikationen, die sich als
schwerwiegende, komplexe und chronifizierende
Störungen herausstellen können, die auch häufig
andere Funktionskreise betreffen. Über den Lungenfunktionskreis als mögliche Eintrittspforte hinaus wird
dessen Rolle in Bezug auf unsere Fähigkeit zu empathischer Kommunikation sowie auf unsere allgemeine
Vitalität unterschätzt.
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Pi Wei Lun - die berühmt. Abhandlung Milz / Magen

Kongress: 4. ASA TCM Kongress
50 min, deutsch
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Infertilitätstag, Chinesische Medizin und die Vielfalt ihrer Möglichkeiten in der Kinderwunschbehandlung

Kongress: TCM Kongress 2009 - 40.Internationaler
360 min
Inhalt / abstract
Erstmalig wurde 2008 im Vorfeld des TCM-Kongresses in Rothenburg ein Tag zur Infertilität, aus der Perspektive der Chinesischen Medizin veranstaltet. In mehreren hochwertigen Vorträgen wurde unter dem Motto „Die Zukunft der Geschichte“ ein Bogen zwischen den klassischen Wurzeln der Infertilitätsbehandlung bei Frauen bis hin zu den modernen künstlichen Befruchtungstechniken gespannt und wie sie mit der Chinesischen Medizin sinnvoll unterstützt werden können.
Das große Interesse der Zuhörer ermutigt uns nun zu einem weiteren Infertilitätstag, der zum Einen wiederum wissenschaftliche Forschung und Praxis miteinander verknüpft, zum Anderen weitere Möglichkeiten der Chinesischen Medizin aufzeigt, Paare mit einem unerfülltem Kinderwunsch in der Praxis kompetent zu begleiten.
Unter dem diesjährigen Motto „Chinesische Medizin und die Vielfalt ihrer Möglichkeiten in der Kinderwunschbehandlung" konnten wir, wie bereits im Vorjahr, ausgewiesene Referenten gewinnen, diesmal aus D, GB und den USA. Der Tag wird zweisprachig veranstaltet, wobei die einzelnen Beiträge nicht übersetzt werden.
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