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14. Internationaler Coethener Erfahrungsaustausch

Von der Fallanalyse zur Behandlungskompetenz – aus eigenen Fällen lernen

Von der Fallanalyse zur Behandlungskompetenz – aus eigenen Fällen lernen
Wie können wir Praxiserfahrungen nutzen, um unser homöopathisches Wissen individuell und kollektiv zu vertiefen? Von der Sammlung von Kasuistiken zu festständigen Krankheiten bis zur Umsetzung ...   [mehr]
Von der Fallanalyse zur Behandlungskompetenz – aus eigenen Fällen lernen
Wie können wir Praxiserfahrungen nutzen, um unser homöopathisches Wissen individuell und kollektiv zu vertiefen? Von der Sammlung von Kasuistiken zu festständigen Krankheiten bis zur Umsetzung der Informationen aus Studien werden beim ICE 14 die Möglichkeiten aufgezeigt, die unsere Behandlungskompetenz stärken. Das wird ergänzt mit Fragestellungen: Wie bereichert uns fachärztliches Wissen in der Beurteilung eines Heilverlaufs? Welche didaktischen Erfahrungen können wir aus den Reformbestrebungen im Medizinstudium übernehmen? Wie sehen die aktuellen Erklärungsmodelle zur Wirksamkeit hochpotenzierter Substanzen aus?
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Wie kommen klinische Erfahrungen ins Repertorium?

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Clinical experience has been added to the Repertory since the first repertories. In the past, such additions were most often made without transparency and without perspective, other than to have the addition in the repertory.
The criteria to include clinical additions following several authors will be reviewed. As a conclusion, an easy and logical proposal to do so will be discussed.
Now and in the future, clinical information can also be added with transparency. The different ways to do so will be explained. Once homeopaths are applying this, we can reflect on using this information with different perspectives.
These perspectives will be reviewed. They define the way that clinical information should be entered in the repertory, which brings us back to the initial point.
Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten.
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Mononukleose – Aufarbeitung der klinischen Erfahrungen mit Homöopathie

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
„Klinische“ Rubriken in den Repertorien, d. h. Rubriken mit Krankheitsnamen, sind zahlreich, aber oft nicht von guter Qualität. Sie sind nicht immer gut definiert, enthalten ungesicherte Einträge und viele Mittel, die sich bei mehreren Autoren nachweislich bewährt haben, sind nicht aufgeführt.
In diesem Vortrag gehe ich der Frage nach, wie klinische Erfahrungen auf zuverlässige Weise in die Repertorien aufgenommen werden können. Ich beschränke mich dabei auf das Beispiel der Mononukleose. Dabei sind zunächst die Begriffe „klinische Erfahrung“ und „festständige Krankheiten“ zu klären.
In meiner Praxis habe ich retrospektiv 28 Fälle von Mononukleose ausgewertet und dabei einige Arzneimittel gefunden, die sich oft bewährt haben, sowie weitere Arzneien, die in Einzelfällen erfolgreich waren. Zu fast allen Arzneimitteln konnte ich Bestätigungen bei anderen Autoren finden. Auch Mittel, die bei Mononukleose wiederholt nicht halfen, also offensichtlich nicht zum entsprechenden Mittelpool gehören, konnten identifiziert werden.
Die klinischen Rubriken der gängigen Repertorien, die sich auf die Mononukleose beziehen, werden benannt, verglichen und auf ihren Gehalt überprüft. Dabei zeigt sich eine unvollständige und teilweise schlecht belegte Auswahl.
Zur Etablierung, Ergänzung und Korrektur klinischer Rubriken wird vorgeschlagen, die Rubriktitel eindeutig zu definieren und die Mittelzuordnung über ein Peer Review bzw. eine Redaktion oder eine vergleichbare Qualitätssicherung zu überprüfen. Die Zuverlässigkeit der Angaben und das Vertrauen der Nutzer könnte damit entscheidend gestärkt werden.
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Behandlung der Streptokokken-Angina

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Die GAS-Tonsillopharyngitis (Gruppe A-Streptokokken) stellt ein häufig vorkommendes Krankheitsbild nicht nur in der pädiatrischen, sondern auch in der allgemeinmedizinischen und HNO-ärztlichen
Praxis dar.
Die konventionellen Therapieempfehlungen haben in den letzten Jahren eine Wandlung erfahren: Galt das Unterlassen einer antibiotischen Therapie bei nachgewiesener GAS-Tonsillopharyngitis bis vor kurzem noch als ärztlicher Kunstfehler, wird inzwischen von dem breiten Einsatz von Antibiotika abgeraten und eine differenzierte Therapie empfohlen. Der aktuell empfohlene Standard der Fachgesellschaften wird vor dem Hintergrund der Studienlage im Vortrag diskutiert.
Für die homöopathische Behandlung ist die Kenntnis des Erregers zweitrangig, da sie sich an den Phänomenen der Erkrankung mit den subjektiv vom Patienten beschriebenen und bei der Untersuchung objektiv festgestellten Symptomen orientiert. Die Therapiemöglichkeiten mit homöopathischen Arzneien werden mit einem Blick in die homöopathische Literatur und anhand von eigenen Kasuistiken akuter und chronisch-rezidivierender Verläufe dargestellt.
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Die Ärztliche Approbationsordnung und Reformen des Medizinstudiums

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Die Eckpunkte der Medizinerausbildung in Deutschland sind durch ein EU-Gesetz und die Ärztliche Approbationsordnung (AO) festgelegt. Die Ausbildung dauert 6 Jahre und umfasst insgesamt 5500 Stunden.
Im Regelstudiengang gibt es 3 Abschnitte:
1. Studienabschnitt (früher Vorklinik): naturwissenschaftliche Fächer
2. Studienabschnitt: klinische Fächer
3. Abschnitt: Praktisches Jahr: Praktische Ausbildung in einem Lehrkrankenhaus/Lehrpraxis.
Zwischen den Studienabschnitten gibt es 2 Staatsprüfungen, die beide aus einem schriftlichen Teil (MC-Fragen) und einem mündlichen Teil bestehen.
Nach erfolgreichem Studium wird die Ärztliche Approbation erteilt, die zur Weiterbildung zu einem Facharzt notwendig ist.
Die AO erlaubt die Durchführung eines Modellstudiengangs, in dem Studierende nicht an dem 1. Staatsexamen teilnehmen müssen.
In Deutschland gibt es zurzeit 37 Medizinische Fakultäten, von denen 8 einen Modellstudiengang anbieten, andere bieten einen Regel- bzw. Reformstudiengang an. Der Unterricht soll fachübergreifend und problemorientiert sein (Fallanalyse, Seminarbeispiel).
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Zur Notwendigkeit eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes in der Therapie psychischer Störungen

70 min, deutsch
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Aus Fehlern lernen – ein „Borreliose-Fall“ entpuppt sich als Psychosomatose

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Vom Physiker und Nobelpreisträger Niels Bohr stammt der Satz: „Ein Experte ist jemand, der in einem begrenzten Bereich schon alle möglichen Fehler gemacht hat.“
Der „begrenzte Bereich“ ist ein rheumatisches Krankheitsbild, und die Fehler beginnen mit einer Fehldiagnose, führen zu falscher (schulmedizinischer) Therapie und machen vor homöopathischen Fehlverschreibungen nicht halt. Dank sorgfältiger homöopathischer Anamnese und Kombination „alter“ und „neuer“ Methoden der Fall-Analyse findet der Irrweg schließlich doch noch sein „Happy End“.
Grund genug, selbstkritisch und demütig (ach, Du altes Wort!) das eigene Tun zu reflektieren und damit auf dem Weg zum „Experten“ wieder ein winziges Stückchen weiter zu kommen. Dankbarkeit wäre dann, wenn‘s tatsächlich klappt, noch so ein kleines, zeitgeistwidriges Wörtchen ...
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Vom Manuskript zur Publikation: Erfahrungen auf dem Weg zur Veröffentlichung eines RCTs mit einem Komplexhomöopathikum

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Das homöopathische Komplexpräparat Lymphdiaral- Basistropfen® wird üblicherweise zur Behandlung von Ödemen und Schwellungen verwendet. Unsere randomiserte, doppelt verblindete GCP-konforme Studie untersuchte in den Jahren 2003 bis 2007 in der Klinik für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein in Hattingen (Leitung: Prof. Dr. med. Beer) die Wirksamkeit und Sicherheit von Lymphdiaral-Basistropfen® in Kombination mit einer stationären naturheilkundlichen Komplexbehandlung bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen.
Die statistische Auswertung nach Abschluss der Studie ergab in der ITT-Analyse ein knapp signifikantes Ergebnis. Die Kombination eines signifikanten Studienergebnisses mit einem als "homöopathisch" bezeichneten Medikament erwies sich als wesentliche Hürde für die Publikation dieser sauber durchgeführten und allen modernen Qualitätsstandards entsprechenden Studie.
Der sich über Jahre hinziehende Prozess der Versuche, diese Studie in einer international anerkannten Zeitschrift zu veröffentlichen, und die durch Peer-Review sich ergebenden Metamorphosen der Auswertung werden exemplarisch dargestellt. Dabei kristallisierte sich heraus, dass die Studie unproblematisch und sofort ohne signifikantes Ergebnis akzeptiert worden wäre. Der schließlich geforderte "Kompromiss", das signifikante Ergebnis im Manuskript wenigstens als "klinisch bedeutungslos" hinzustellen, war verständlicherweise für den Sponsor der Studie nicht akzeptabel. Zuletzt gelang die Veröffentlichung mit einer variierten, von der ursprünglichen ITT-Analyse abweichenden Auswertungsmethode, die "nur" zu einem "fast signifikanten" Ergebnis führte, in einer deutschsprachigen nicht in PubMed gelisteten Zeitschrift.
Mögliche Hintergründe für diesen Verlauf werden diskutiert.
Co-Autor des Abstracts
Prof. Dr. med. André-Michael Beer, M. Sc. Direktor der Klinik für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein, Hattingen, D / Ruhr-Universität Bochum, D
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Seminar - Empirische Homöopathie durch Falldokumentation

90 min, deutsch
Inhalt / abstract
Die Bestätigung und Vermehrung des homöopathischen Wissens innerhalb der täglichen Praxis ist seit Hahnemann ein fester Bestandteil unserer Methodik. Die Auswertung und Publikation von Fallberichten erfolgt jedoch in aller Regel selektiv und ist oft mit großem Aufwand verbunden, was die Aufbereitung der Dokumentation betrifft. Das Seminar soll die Möglichkeiten einer qualitativen und praxisnahen Falldokumentation darstellen und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für eine Forschung.
Der von DZVhÄ, BKHD und VKHD verabschiedete Qualitätsstandard zur Dokumentation der Behandlung in der homöopathischen Praxis soll dazu beitragen, die Homöopathie als Therapieform zu professionalisieren, Forschung und Lehre zu fördern und Publikationen stichhaltig und nachvollziehbar zu machen. Da die Dokumentation homöopathischer Fälle ein großes Spektrum zum Teil unterschiedlich arbeitender Therapeuten abdecken muss, wurde versucht, einen möglichst breiten Konsens zu schaffen, in welchem sich jede homöopathische Schule wiederfindet.
Neben den Vorteilen für die eigene Praxis bietet insbesondere die elektronische Umsetzung des Dokumentationsstandards die Möglichkeit, pseudonymisierte Fälle an die Falldatenbank „Empirium“ zu übermitteln. Hauptaufgabe der Datenbank soll sein, zukünftigen Forschungsprojekten Daten zur Verfügung stellen zu können, z. B. zur klinischen Verifikation der Materia medica.
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Rezidivierende vulvovaginale Infekte in der homöopathischen Praxis

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Rezidivierende vulvovaginale Infekte betreffen nahezu jede Frau ein oder mehrmals im Leben.
Chronifizieren sie, so steigt der Leidensdruck der Patientinnen enorm.
Die mikrobiologischen Diagnosen reichen von Candida albicans bis zu Gardnerella, Chlamydien
und Gonorrhoe.
Konventionell medizinische Therapien verlieren erfahrungsgemäß bei Rezidiven rasch an Wirksamkeit. Wie diese Infekte erfolgreich homöopathisch mit phytotherapeutischer Unterstützung behandelt werden können, wird praxisnah gezeigt.
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Die Relevanz der PSA-Erhöhung in der homöopathischen Therapie der Prostatahyperplasie

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Meist kommen die Patienten mit der Symptomatik einer Prostatavergrößerung zu einer homöopathischen Behandlung.
Die PSA ist ein Teil der Diagnostik, die auch einer homöopathischen Behandlung vorangestellt sein sollte. Erhöhungen der PSA gibt es sowohl bei der gutartigen Prostatavergrößerung als auch bei einem Prostatakarzinom.
Anhand von Fallbeispielen wird der Verlauf der PSA bei der rein homöopathischen Behandlung von 2 Prostatakarzinompatienten und von einem Patienten mit einer Prostatahyperplasie dargestellt und die daraus entstehenden medizinischen und rechtlichen Problematiken diskutiert, insbesondere im Hinblick auf nichtinvasive diagnostische Möglichkeiten.
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Wassercluster, Nanopartikel, Nanoblasen, Lebenskräftestrukturen oder nicht-lokale Verschränkungen? Homöopathische Erklärungsmodelle unter der Lupe

90 min, deutsch
Inhalt / abstract
Wie können Wirkungen homöopathisch potenzierter Präparate verstanden werden? Diese Frage bewegt und beschäftigt nicht nur Ärzte und Patienten, sondern auch Pharmazeuten und Naturwissenschaftler seit mehr als 200 Jahren.
Samuel Hahnemann war der Ansicht, dass den Wirkungen potenzierter Arzneien „geistartige Arzneikräfte“ zugrunde liegen. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophischen Medizin, sprach von der Möglichkeit, durch das Potenzieren das Materielle in seinen Funktionen, seinen Prozessen, seinen Kräften zur Wirksamkeit zu bringen.
Die in den letzten Dekaden aufgebrachten Erklärungsmodelle lassen sich einerseits in mehr materiell-strukturell basierte Ansätze sowie in formale nicht-lokale Modelle gliedern. Erstere stellen Hypothesen auf zur molekularen Struktur und Dynamik potenzierter Arzneien, oder berufen sich auf Nanopartikel oder Nanoblasen in den Präparaten. Die nicht-lokalen Modelle verallgemeinern die formalen Strukturen der Quantenphysik und versuchen so, einen Erklärungsrahmen für die Vorgänge bei einer homöopathischen Behandlung zu definieren.
In diesem Vortrag werden die verschiedenen Erklärungsansätze miteinander verglichen und die Möglichkeiten für eine experimentelle Verifizierung diskutiert.
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Egal ob Lupus oder Sjögren – Hauptsache Homöopathie

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Je komplizierter die zu behandelnden Pathologien, desto wichtiger erscheint eine genaue Krankheitserkenntnis – die Einsicht, was an jedem Krankheitsfalle insbesondere zu heilen ist.
Anhand mehrerer klinischer Beispiele aus dem rheumatischen Formenkreis sollen praktische Aspekte der homöopathischen Fallanalyse
vorgestellt werden, die sich mir als besonders hilfreich erwiesen haben.
Aus dem Verlauf wird ersichtlich, wie sehr auch diese Patientengruppe von einer homöopathischen Therapie profitieren kann.
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Abschlussdiskussion - Welche Themen eignen sich für zukünftige Studien?

45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Moderation: Dr. Klaus von Ammon
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